Kaufen Sie Noch „Katzengras“ (Samen)? Es Ginge Auch Über 90% Günstiger. (Mit Anleitung)

Kaufen Sie für Ihre Stubentiger regelmässig „Katzengras“ im Super- oder Baumarkt, so ergibt sich ein enormes Sparpotential. Ich rede hierbei nicht mal vom Unterschied zwischen essfertigem Gras in der Plastikschale und den Samen zum selber ziehen, sondern ich gehe schon von Katzengras-Samen aus.

Denn hier kommt der Knüller: „Katzengras“ ist üblicherweise nichts anderes als Hafer, oder Gerste. Manchmal auch Zyperngras, das ist aber nicht grundsätzlich besser oder gesünder.

Man nehme also einen Sack Hafer, fülle ihn in 25 Gramm Tütchen ab, beschrifte diese mit „Katzengras“, und verkaufe sie zum zehn bis zwanzigfachen Preis. Super Geschäft!

Naja, könnte man machen. Da ich aber der Meinung bin, ich hätte besseres zu tun mit meiner kostbaren Lebenszeit, kaufe ich lieber den besagten Sack Hafer zum Eigengebrauch und spare dabei ordentlich Geld (und Zeit).

Hafer statt „Katzengras“ = 90-95% Ersparnisse, und weniger Müll.

1 kg Hafersamen, auch bekannt als Katzengras.

Angenommen Sie kaufen jede Woche eine Tüte „Bio-Katzengrasssamen“, und angenommen Sie tun dies bei Coop Bau & Hobby, so zahlen Sie pro Jahr 52 x 1.95= 101.4 CHF, oder 78.- pro Kilo. Dabei ist dies noch eines der günstigeren Angebote, und halb so teuer per Portion wie gebrauchsfertiges Katzengras.

Natürlich variieren die Preise je nach Geschäft (und Land), aber wo auch immer Sie Ihr Katzengras kaufen, mit folgendem Kilopreis können die 20-25 Gramm Päckchen ziemlich sicher nicht mithalten:

CHF 6.40. So viel bezahle ich alle ca. 1.5 Jahre für eine Kilo-Tüte Bio Hafersamen. Ich könnte auch Gerste oder Winterweizen wählen, aber meine Katzen bevorzugen Hafer.

Gemäss Adam Riese ergibt dies eine Ersparnis von rund 92%, oder 93.2 CHF pro Jahr. Sogar mehr, wenn man miteinbezieht, dass durch die Absenz von vermeintlich portionierten Tütchen weniger Samen pro Topf verwendet werden, was zumindest bei mir so war.

Bequemer ist es erst noch, nur alle paar Jahre eine Bestellung abzugeben und die Samen immer zur Verfügung zu haben. Also, leicht gespartes Geld.

Anleitung

Möchten Sie es mir nun gleich tun, so mögen Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Katzengras Hafer Samen kaufen oder bestellen. Ich mag hierfür (und für Saatgut generell) Sativa Rheinau. Alternativen existieren (vermutlich).

2. Ca. eine halbe Faust voll Samen in einen mit Erde gefüllten Topf geben und mit ca. einem cm Erde bedecken, anpressen, wässern. Dünger ist nicht nötig. Sie können sogar jedes Mal die gleiche Erde wiederverwenden. Ich habe einen grossen Topf mit „Alterde“ in den ich jeweils den abgefressenen Topf stürze und die Wurzeln durch „massieren“ und schütteln separiere.

3. Warten. Hat man das Licht in der Gleichung nicht vergessen, dürfte das Katzengras in ca. 1-2 Wochen essbereit sein. Ich beginne daher jede Woche mit einem neuen Topf und habe drei in der Rotation.

Ab ca. fünf bis zehn Zentimetern Höhe kann das Gras den Stubentigern zum Frass vorgeworfen werden. Viel länger sollte man nicht warten, da es im Topf bald danach abstirbt (und würde es weiterwachsen, würden die Halme bald zu hart).

Na dann, guten Appetit an die Samtpfoten, und ich hoffe Sie fanden diesen Spar-Tipp so nützlich wie ich, als ich davon erfahren habe.

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